WHD-Verfahren

Unsere Kernkompetenz im Bereich Sonderabfälle liegt in der regelkonformen Dekontamination und gesetzeskonformen Entsorgung von Stahlbauteilen und Metallen mit PCB-, PAK und/oder schwermetallhaltiger Beschichtung.

Die Metallbauteile mit PCB-, PAK oder Schwermetallhaltigem Anstrich, beispielsweise Heizkörper, Tankanlagen, Träger oder Stützen, aber auch Turbinen und Generatorengehäuse, Metallfenster-rahmen und vieles mehr werden mit unseren eigenen ADR-geprüften Lastwagen als Gefahrgut gemäss und mit Begleitscheinen gemäss VEVA (Verordnung über den Verkehr mit Abfällen) zum Dekontaminationsareal an unseren Firmensitz nach San Carlo transportiert.

In San Carlo werden die Bauteile in unserer Wasserhöchstdruck-Dekontaminationsanlage (WHD) solange bearbeitet, bis der gewünschte Reinigungsgrad erreicht ist. Das WHD-Verfahren ermöglicht einen raschen und grossflächigen Abtrag der schadstoffhaltigen Farbe von den Metallbauteilen. Bei diesem Verfahren entsteht zudem kein Staub. Das Wasser wird gesammelt, gereinigt und letztlich gesetzeskonform entsorgt. Die dekontaminierten Metalle werden anhand von Wischtests analytisch auf mögliche Restbelastungen überprüft. Erst nach Freigabe durch das externe Labor, werden die Metallteile entweder neu beschichtet oder als Metallschrott verwertet. Das PCB-haltige Schmutzwasser mit Farbrückständen wird über die RSMVA der Valorec in Basel gesetzeskonform entsorgt.

Unsere Anlage in San Carlo verfügt seit 2005 über eine Bewilligung des Amts für Natur und Umwelt des Kantons Graubünden und wird periodisch überprüft.

Bereits seit 1989 sind wir im Besitz einer Empfängerbewilligung für Sonderabfälle gemäss der Verordnung über Verkehr mit Abfällen (VeVa).